PAARTHERAPIE - EINFÜHRUNG

In einer Paartherapie geht es darum, akute oder chronische Konflikte in einer Partnerschaft zu bearbeiten und zu überwinden. Wesentliches Ziel der Therapie ist es, die Kommunikations-, Beziehungs- und Partnerschaftsfähigkeiten beider Partner zu stärken. Im Lauf der Paartherapie lernen beide Partner, die Hintergründe der Konflikte, ihren eigenen Anteil daran und gleichzeitig ihren Partner besser zu verstehen. Auch erarbeiten sie gemeinsam mit dem Therapeuten Strategien, um Probleme und Stresssituationen besser zu bewältigen.

Eine wesentliche Voraussetzung für eine Paartherapie ist, dass beide Partner einverstanden sind, die Therapie zu machen und bereit sind, aktiv an Veränderungen mitzuarbeiten. In der Regel werden die Partner gemeinsam zu den Therapiesitzungen eingeladen. Es kann jedoch auch sinnvoll sein, von Zeit zu Zeit mit einem oder beiden Partnern Einzelsitzungen durchzuführen.

In der Paartherapie in unserer Praxis in München-Schwabing wird darauf geachtet,

welche äußeren Faktoren zu Problemen führen und wie sie verändert werden können.

Beispiel: Beide Partner sind sich bei Erziehungsfragen uneinig oder verbringen durch vielfältige Verpflichtungen kaum noch gemeinsame Zeit miteinander.

Dem Paar wird Raum gegeben, um über tiefergehende Themen zu sprechen.

Beispiel: Welche Wünsche und Bedürfnisse habe ich an die Partnerschaft; welche Ängste, Enttäuschungen und Verletzungen gibt es?

Die Probleme und Konflikte in einer Partnerschaft entstehen immer durch die wechselseiten Beziehungsmuster zwischen beiden Partnern. Deswegen wird viel mit Methoden der systemischen Therapie gearbeitet. Gleichzeitig geht es häufig um Themen aus dem bisherigen Leben, die das Verhalten in der Partnerschaft beeinflussen. Deshalb spielen in der Paartherapie auch psychoanalytisch orientierte Ansätze eine große Rolle.

Der Therapeut arbeitet in den Gesprächen die typischen Muster heraus, durch welche ein Paarkonflikt entsteht und eskaliert. So kann es zum Beispiel sein, dass sich ein Konflikt zuspitzt, da beide Partner das Gleiche tun: Beide schreien sich an und werfen sich Gemeinheiten an den Kopf (symmetrische Eskalation). Es kann jedoch auch sein, dass sich das Verhalten beider Partner im Konflikt "ergänzt": Je mehr der eine Partner fordert, dass der andere bei alltäglichen Aufgaben hilft, desto weniger ist der andere bereit, etwas zu tun (komplementäre Eskalation).

Häufig ist es hilfreich zu verstehen, welche Themen aus den Herkunftsfamilien der Partner im Streit auftauchen. Zum Beispiel kann es sein, dass ein Partner schon in der Kindheit wenig Verlässlichkeit oder viel Strenge erlebt hat und deswegen sehr stark reagiert, wenn er das Verhalten des Partners als ähnlich empfindet. Solche Beziehungsmuster und Grundorientierungen sollen in der Paartherapie genauer verstanden und durch neue, konstruktivere Formen des Umgangs miteinander ersetzt werden.

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